PROTESTPAUSEN

"Stop Auslagerung der Postsachen-Transporte"

 

Medienmitteilung syndicom vom 6. November 2015

 

Eine weitere erfolgreiche Protestpause im Post-Logistikzentrum in Cadenazzo

«Stop Auslagerung des Postsachen-Transports»

Heute Morgen früh haben sich über 50 LKW-Chauffeure und Angestellte der Post an einer Protestpause im Logistikzentrum in Cadenazzo (TI) beteiligt. Während zwei Stunden war der Betrieb des Zentrums eingeschränkt. Zur Aktion hatte die Gewerkschaft syndicom aufgerufen, die sich zusammen mit den betroffenen Chauffeuren gegen die Auslagerung der Camion-Flotte der Post wehrt.

Die Chauffeure kritisieren, dass die Post die Alternativen zur Auslagerung nicht ernsthaft geprüft hat. Zudem riskiert sie den Verlust von Know-How und Dienstleistungs-Qualität.

Die Post ist auch nicht in der Lage, die Arbeitsbedingungen und die Löhne in den 250 Subunternehmen zu kontrollieren. Lohndumping und prekäre Anstellungsverhältnisse sind die Folge.«Wir haben uns über die gute Beteiligung an der Aktion gefreut. Den Chauffeuren ist bewusst, dass sie jetzt Widerstand leisten müssen. Sonst drohen den Angestellten der Post Auslagerungen in weiteren Bereichen», stellt syndicom-Zentralsekretär Daniel Münger fest.

Die Gewerkschaft syndicom behält sich vor, in den kommenden Tagen an weiteren Standorten in der Schweiz Aktionen durchzuführen.

 

Weitere Auskünfte

Bruno Schmucki, Mediensprecher, Mobile 079 647 01 03


 

 

Medienmitteilung syndicom vom 5. November 2015

 

Gelungene Protestpause im Post-Logistikzentrum in Ostermundigen

Heute Mittag beteiligten sich die LKW-Chauffeure im Logistikzentrum der Post in Ostermundigen an einer Protestpause, zu der die Gewerkschaft syndicom aufgerufen hatte.

Gemeinsam mit syndicom haben die betroffenen Angestellten die Situation nach dem definitiven Entscheid zur Auslagerung diskutiert. Sowohl für die Chauffeure als auch für die Gewerkschaft ist das Vorgehen der Post nicht akzeptabel: Die Post hat die Vorschläge aus dem Konsultationsverfahren nicht ernsthaft geprüft und argumentiert einseitig mit Preis- und Wettbewerbsdruck.

Die Personalinformation der Post vor Ort zeigte, dass weder die beruflichen Perspektiven für die Chauffeure geklärt, noch die Folgen der vollständigen Auslagerung durchdacht sind. Die Post lagert zudem die Arbeitsplätze an Firmen aus, bei denen sie die Einhaltung der Arbeitsbedingungen nicht kontrollieren kann. Lohndumping und prekäre Anstellungssverhältnisse sind die Folge.

Unterstützung erhielten die Wagenführer auch durch Nationalrat Corrado Pardini, Mitglied der Geschäftsleitung der Gewerkschaft Unia. Er überbrachte Solidaritätsbotschaften der SP-Fraktion und der Gewerkschaft Unia. Er wies auf die Gefahr hin, dass unter den neuen politischen Verhältnissen im Parlament der Schutz der Arbeitnehmenden und der Service public weiter ausgehöhlt werde. Es brauche jetzt den breiten Widerstand der Beschäftigten.

Die Gewerkschaft syndicom behält sich vor, in den kommenden Tagen an weiteren Standorten in der Schweiz Aktionen durchzuführen.

 

Weitere Auskünfte:

Bruno Schmucki, Mediensprecher syndicom, Mobile 079 647 01 03

Daniel Münger, Zentralsekretär Logistik, Mobile 079 215 49 33

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